Siebenerden
"Nun schreibe er endlich ein Buch", hat mal einer meiner Freunde gesagt, nachdem ich aus dem Urlaub heraus mit meinen Postings diversen Leuten die Zeit zwischen Frühstücksei und dem 2. Kaffee versüßt habe. Leichter gesagt als getan, denn so was macht man nicht mal eben so, dachte ich. Dafür braucht`s Zeit. Zeit die ich in bis dahin, in den 32 Jahren nicht hatte. Weil ich mitten im Berufsleben stand und meiner Arbeit meine volle Aufmerksamkeit gewidmet habe. Selber ein Buch schreiben, das wäre was. – Kein Witz, das wollte ich doch sowieso und eigentlich schon immer tun. Also beschloss ich kurzerhand im Dezember 2016 im Alter von 53 Jahren, insbesondere auch ermutigt durch meinen damaligen Arbeitgeber, das mit der Arbeit erst einmal sein zu lassen, Urlaub zu machen und kreativ zu werden.
Ich habe gedacht, wenn Hänschen und Fränzchen Bücher schreiben können, dann kann ich das doch sicher auch und wer weiß wo das hinführt.
Ich habe gedacht, wenn Hänschen und Fränzchen Bücher schreiben können, dann kann ich das doch sicher auch und wer weiß wo das hinführt.
So oder so ähnlich hat sich das zugetragen...
Nichts würde mir mehr Spaß machen, als anderen mit meinen Büchern eine Freude zu machen. In erster Linie aber mir selbst, habe ich mir gesagt. Natürlich kommen am Anfang schnell die Selbstzweifel, aber die habe ich für mich schnell weggewischt und was heißt schon "Talentfrei"?
Ich hab`s getan. Habe geschrieben, und mich mit Verlagen rumgeschlagen. Habe zweifelhafte Angebote und Absagen, – aber auch seriöse mit einem guten Feedback bekommen. Habe weiter geschrieben, Spaß gehabt und schließlich nacheinander zwei Bücher selbst veröffentlicht.
Wenn man sich schon die viele Mühe macht und sein Herzblut da reinsteckt, dann will man es auch gedruckt in den Händen halten.
Ich habe in Büchereien vorgelesen, Werbungen geschaltet und mich über jedes verkaufte Exemplar gefreut. Irgendwann kam ein neuer Job, also weniger bis gar keine Zeit aber dafür immer stolz. Ich begann mit dem 3. Buch und das tat ich bis 2023 drei mal.
Es schien mit jedem Anlauf besser zu werden, aber was kann man in 2 Wochen Urlaub schaffen? Ich hatte Ideen und ich hatte Lust, aber wenn man nicht dranbleiben kann, schläft man irgendwann einfach ein. – Ernüchternd!
Wenn man sich schon die viele Mühe macht und sein Herzblut da reinsteckt, dann will man es auch gedruckt in den Händen halten.
Ich habe in Büchereien vorgelesen, Werbungen geschaltet und mich über jedes verkaufte Exemplar gefreut. Irgendwann kam ein neuer Job, also weniger bis gar keine Zeit aber dafür immer stolz. Ich begann mit dem 3. Buch und das tat ich bis 2023 drei mal.
Es schien mit jedem Anlauf besser zu werden, aber was kann man in 2 Wochen Urlaub schaffen? Ich hatte Ideen und ich hatte Lust, aber wenn man nicht dranbleiben kann, schläft man irgendwann einfach ein. – Ernüchternd!
Februar 2026 und ich bin wieder wach geworden. Auslöser war eine E Mail, die ich von einem Geschäftspartner aus Neuseeland erhalten habe. In dieser Mail standen nur 4 Worte: "Kennst Du Paul Mahler". Sonst nichts, da war nicht mal ein Fragezeichen, aber im Betreff war ein "Zwinkersmiley" und während ich gedanklich die Kontakte meiner Geschäftskunden durchging, machte es nach ungefähr 30 Sekunden KLICK. So lange habe gebraucht, bis der Groschen fiel.
Ich habe ihm erst eine Woche später geantwortet, nachdem er mir geschrieben hat, das er sich das erste Buch gekauft hat. Ich habe mich riesig gefreut, das mein Buch es bis an das andere Ende der Welt geschafft hat. Es war als wenn die Geschichten, die ich geschrieben hatte, sich an ihren eigentlichen Sinn erinnert und sich selbst einen Weg gesucht haben. Die Bücher haben nie ein professionelles Lektorat gesehen und ich habe sie nie überarbeitet. Professionell? Das ist was für Verlagsschreiber.
Ich bin ein "Trapper" und schäme mich nicht dafür. Ich habe einen eigenen Stil, aber ich verstehe, das ich mich weiterentwickeln muss.
Ich schreibe das 3. Buch zu Ende und ich hoffe es werden weitere folgen.
Bis dahin, habe ich mir nun etwas mehr Zeit gegeben, denn noch muss das so sein, aber ich glaube fest an meine Helden. – Warum?
Weil ich gelernt habe geduldiger mit mir zu sein. Weil mich die Idee zu meiner Geschichte mich noch immer überzeugt und fesselt.
Weil ich Phantasie genug für viele weitere Geschichten habe und weil ich den Gedanken daran, was es werden könnte immer noch mag.
Ich habe ihm erst eine Woche später geantwortet, nachdem er mir geschrieben hat, das er sich das erste Buch gekauft hat. Ich habe mich riesig gefreut, das mein Buch es bis an das andere Ende der Welt geschafft hat. Es war als wenn die Geschichten, die ich geschrieben hatte, sich an ihren eigentlichen Sinn erinnert und sich selbst einen Weg gesucht haben. Die Bücher haben nie ein professionelles Lektorat gesehen und ich habe sie nie überarbeitet. Professionell? Das ist was für Verlagsschreiber.
Ich bin ein "Trapper" und schäme mich nicht dafür. Ich habe einen eigenen Stil, aber ich verstehe, das ich mich weiterentwickeln muss.
Ich schreibe das 3. Buch zu Ende und ich hoffe es werden weitere folgen.
Bis dahin, habe ich mir nun etwas mehr Zeit gegeben, denn noch muss das so sein, aber ich glaube fest an meine Helden. – Warum?
Weil ich gelernt habe geduldiger mit mir zu sein. Weil mich die Idee zu meiner Geschichte mich noch immer überzeugt und fesselt.
Weil ich Phantasie genug für viele weitere Geschichten habe und weil ich den Gedanken daran, was es werden könnte immer noch mag.
Die 5. Welt fliegt uns gerade um die Ohren und wir haben gedacht es geht nur voran.
Werden unsere Kapazitäten hier in der 6. Welt ausreichen?
Werden unsere Kapazitäten hier in der 6. Welt ausreichen?
Die 7. Welt ist immer noch im Rohbau und wir wissen nicht, wie wir morgen den Tagesbetrieb noch aufrecht erhalten können.
Lachen und fröhlich sein, nicht die Kontrolle verlieren, - hey, es ist nur ein Job...
And all my days are trances,
And all my nightly dreams
Are where thy dark eye glances,
And where thy footstep gleams—
In what ethereal dances,
By what eternal streams.
E.A. Poe

